KUNST ERLEBEN

2017

mit Alexandra Barcal, Ko-Kuratorin und Konservatorin Graphische Sammlung ETH Zürich

Arbeitsweisen von Künstlerduos
mit Lena Schaller, Graphische Sammlung ETH Zürich

Alexandra Barcal diskutiert mit Simone Meier (Kulturredaktorin und Ko-Autorin) und Claudia und/oder Julia Müller (Künstlerduo)
anschliessend Buchvernissage “On Series, Scenes and Sequences” (Edition Fink)

Dienten Graphische Sammlungen an Universitäten im 19. und frühen 20. Jahrhundert als Anschauungs-material für den Unterricht, so haben sich ihre Aufgaben im Zuge der ubiquitären Verbreitung von Bildern verändert. Sie sind zu Kompetenzzentren für Kunst auf Papier geworden, die Aufgaben über die klassischen Bereiche eines Museums übernehmen. Gerade Kunstsammlungen an Universitäten sind heute Orte, an denen ein Wissensbestand gepflegt wird und neue Erkenntnisse in der Lehre und an die breite Öffentlichkeit vermittelt werden. Es sind zudem Orte, die zu kritischem Denken und interdisziplinären Problemlösungen anregen. Die Sammlungen stehen im Dialog mit den Wissenschaften und treten hier in einen produktiven wechselseitigen Dialog, der herkömmliche Grenzen kritisch befragt. Was für Chancen bietet diese Annähe-rung für die Kunstinstitution und die Forschenden der Universität? Welche Erwartungen von aussen werden an die Graphische Sammlung herangetragen?

Das Kolloquium lässt aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums der Graphischen Sammlung ETH Zürich verschie-dene Protagonisten/innen zu Wort kommen, die aus unterschiedlicher Perspektive auf die Graphische Sammlung am Wissensort der ETH blicken.

Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Informationen zum Abendvortrag folgen. Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.